Sprecherin

Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Fachbereich Allg. Verwaltung
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin
dagmar.lueck-schneider(at)hwr-berlin.de

1. Stv. Sprecher

Prof. Dr. Detlef Rätz

Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung
Fachbereich 3
Herbert-Böhme Straße 11
01662 Meißen
detlef.raetz(at)fhsv.sachsen.de

 

2. Stv. Sprecher

Dr. Siegfried Kaiser

Geschäftsführer der ITOB GmbH
Am Wingertsberg 14a
56729 Ettringen
kaiser(at)itob.de

Schöneberger Forum am 16.11.2016

Auf dem Schöneberger Forum am 16.11.2016 wird es der FG-Sprecherin im Rahmen des Fachforums I. Digitalisierung: Neue Formen der Zusammenarbeit und des Lernens erneut möglich sein, die Position der Fachgruppe zur Ausbildung im Öffentlichen Dienst einem breiten Publikum darzustellen. Dazu ein Kurzbeitrag  im Magazin des DGB (vgl. S. 3 der pdf-Datei).

Workshops auf der Informatik 2016

Am 26./27.09. werden in bewährter Weise die Workshops BPMÖS und SIMÖS angeboten. Den CfP finden Sie hier!

22.-23.09.2016 - FTVI & FTRI in Dresden

Vom 22.-23.09.2016 wird die FTVI&RI in Kooperation mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege Meißen, dem Fortbildungszentrum des Freistaates Sachsen (FHSV-FoBiZ) und dem Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen der Stadt Dresden veranstaltet. Näheres finden Sie hier.

 

21.09.2016 Mitgliederversammlung

Informieren Sie sich hier!

21. Ministerialkongress am 01.09.2016

Auf Anfrage nahm die FG-Sprecherin Frau Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider am 21. Ministerialkongress mit einem Impulsvortrag zu Ausbildungsfragen bei zunehmender Digitalisierung aus Sicht der Fachgruppe Stellung und gestaltete einen moderierten Austausch zu diesem Thema mit.

4. Fachkongress des IT-Planungsrates

Als Reaktion auf die Stellungnahmen gab es für die Sprecherin der Fachgruppe die Möglichkeit, die Vorstellungen der Fachgruppe zur E-Governmentausbildung auf dem 4. Fachkongress des IT-Planungsrates vorzustellen.

Zwei Stellungnahmen der Fachgruppe

Ausgehend von einer durch den IT-Planungsrat beauftragten Studie zur E-Government-Aus- und Fortbildung hat die Fachgruppe zwei Stellungnahmen entwickelt. Die eine thematisiert hauptsächlich die Auffassungen der Fachgruppe zu Ausbildungsinalten für den allgemeinen Verwaltungsdienst an Hochschulen, die zweite kommentiert die Studie.

Hierzu wurde in der Märzausgabe 2016 des Behördenspiegels ein Interview mit der FG-Sprecherin veröffentlicht.

IT-Gipfel 2015

Die Fachgruppe Verwaltungsinformatik war 2015 mit ihren Leitungsgremiumsmitgliedern Frau Prof. Dr. Irene Krebs und Herrn Prof. Dr. André Göbel zum Thema intelligente Vernetzung in die Vorbereitung des IT-Gipfels 2015 eingebunden.

GI-Fachgruppe trauert um Herbert Fiedler

Am 15. Oktober 2015 verstarb unser Fachgruppen-Ehrenmitglied, Herr Prof. Dr. Dr. Herbert Fiedler im Alter von 87 Jahren. Seine Verdienste für die Fachgruppe und den Fachbereich sind von großer Bedeutung. Wir trauern um einen langjährigen Weggefährten und wichtigen Nestor der Rechts- und Verwaltungsinformatik. Einen ausführlichen Nachruf finden Sie hier.

Vernetzung ist wichtig

Bei ihrem 3-Minutenvortrag auf dem Digital Science Match am 7. Oktober 2015 in Berlin ging die Sprecherin der Fachgruppe auch kurz darauf ein, wie wichtig eine gute Vernetzung ist und erwähnte die Fachgruppenarbeit.

Workshop der FGVI auf der Informatik 2015

Erneut war die Fachgruppe mit eingem ganztägigen Angebot zu Business Process Management im Öffentlichen Sektor (BPMÖS) auf der Jahrestagung der GI dabei. In bewährter Weise hatte Herr Prof. Dr. Konrad Walser die Hauptorganisation inne,diesmal unterstützt durch Herrn Prof. Dr. André Göbel und Frau Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider. Während am Vormittag die ausgewählten Vorträge auf dem Programm standen (mehr dazu hier), wurde am Nachmittag mit einem Arbeitsworkshop ein neues Format ausprobiert. Das Arbeitsergebnis finden Sie hier

Fachgespräch Monitoring eGovernment

An der am 30.7. im BMI in Berlin erfolgten Veranstaltung konnten mit Frau Prof. Dr. Anne-Dore Uthe und Herrn Prof. Schilling auch zwei Mitglieder unserer Fachgruppe präsent sein.

Sprecherin und ehem. Sprecher gefragte Vortragende in Berlin

Beim Berliner Anwenderforum am 25./26.02.15 in Berlin waren mit Jörn von Lucke und Dagmar Lück-Schneider gleich zwei aktive Mitglieder der Fachgruppe in angefragten Plenumsvorträgen vertreten. Mit Herrn Bruns moderierte zudem ein weiterer ehemaliger Sprecher der Fachgruppe ein Forum. Mehr erfahren Sie hier.

Sprecherin beim ersten Parlamentarischen Abend der GI dabei

Am 28.1. 2015 fand in  Berlin der erste Parlamentarische Abend der GI in Berlin statt. Diskussionsanlass waren Handlungsempfehlungen zur digitalen Gesellschaft, die von einer Gruppe gewählter "digitaler Köpfe" zu verschiedenen Themenfeldern aufgestellt wurden (vgl. (1), (2)). Da im Vorfeld im Leitungsgremium einiges Bedauern über die nur implizit erwähnte und auch nicht umfassend ausgeleuchtete Verwaltungsinformatik herrschte, suchte Dagmar Lück-Schneider das Gespräch mit den in der GI für die Initiative Verantwortlichen und erhielt so die Möglichkeit im Rahmen des Abends auf Änderungsbedarfe und deren Bedeutung in der öffentlichen Verwaltung und im darauf ausgerichteten Wissenschaftsbetrieb hinzuweisen.

Arbeitstreffen Verwaltungsinformatik an Hochschulen

Am 13. Januar 2015 fand an der HWR Berlin das erste Arbeitstreffen zum Thema Verwaltungsinformatik an Hochschulen statt.

Workshop der FG VI auf der Informatik 2014

Zur GI-Jahrestagung INFORMATIK 2014 in Stuttgart organisierten Herr Prof. Dr. Konrad Walser und Herr Prof. Dr. André Göbel einen Workshop zum Thema BPM im öffentlichen Sektor. Weitere Informationen finden Sie hier.

IT-Sicherheit

Hier finden Sie den Foliensatz zu dem auf der Mitgliederversammlung am 5.11.2014 im Deutschen Landkreistag von Heino Sauerbrey gehaltenen Vortrag zur IT-Sicherheit.

Dank an Jörn von Lucke

Auf der Mitgliederversammlung am 19. März 2014 wurde in der Fachgruppe neu gewählt. Der bisherige Sprecher Prof. Dr. Jörn von Lucke verzichtete nach drei Jahren Leitung der Fachgruppe auf eine weitere Kandidatur. Die Stellvertreterin trat mit zwei Stellvertretern zur Wahl an. Alle drei Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Jörn von Lucke wurde ein großer Dank für sein großes Engagement in seiner Amtszeit von allen ausgesprochen. Näheres wird dem Protokoll der Mitgliederversammlung zu entnehmen sein.

Wohin steuert die Digitale Gesellschaft?

Auf der gleichnamigen Veranstaltung der Johann Joachim Becher Gesellschaft vom 19.-20.09.2014 gab es Beiträge von Prof. Dr. Reinermann und Prof. Dr. Jörn von Lucke.

Fachtagung Verwaltungsinformatik am 20./21.03.2014 in Berlin

Am 20./21. März 2014 fand die durch die Fachgruppe Verwaltungsinformatik organisierte Fachtagung Verwaltungsinformatik gemeinsam mit der Fachtagung Rechtsinformatik statt. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte der Seite der Veranstaltung: www.ftvi.de.

André Göbel erhält Goerdeler Preis

Am 3. Februar 2014 erhielt André Göbel, Mitglied unserer Fachgruppe, für seine an der Universität Osnabrück abgelegte Dissertaion zu dem Thema "Verwaltung als Standortfaktor für Unternehmen: Eine interdisziplinäre und multiperspektivische Analyse der Standortzufriedenheit von Unternehmen mit kommunalen Verwaltungen und Wirtschaftsförderungen" den mit 1500 Euro dotierten Goerdeler Preis.  André Göbel hat Verwaltungsinformatik an der Hochschule Harz studiert und ist dort inzwischen Vertretungsprofessor für Verwaltungsmanagement und Wirtschaftsförderung sowie Leiter der Labore für angewandte IT in der Wirtschaftsförderung. Für weiteres klicken Sie bitte hier.

Leiter des DLZ-IT BMVBS in den Ruhestand verabschiedet

Am 28. November wurde Wolfgang Bruns, der die Fachgruppe über zwei Amtsperioden hinweg als Sprecher leitete, in Ilmenau feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Er hat maßgeblich Anteil daran, dass sich dieser Standort  der Bundesanstalt für Wasserbau zur eigenständigen Bundesoberbehöre "Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen im Geschäftsbereich des BMVBS" und damit zu einem zentralen IT-Dienstleister des Bundes weiter entwickelte. Neben zahlreichen Gästen aus dem Ministerium und der Bundesverwaltung für Verkehr Bau und Stadtentwicklung sowie  der Bundesanstalt für Wasserbau, der Generaldirektion Wasserstraßen und Schiffahrt, dem Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik, der Stadt Ilmenau und natürlich aus dem eigenen Hause, waren auch die stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe, Frau Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider und das Ehrenmitglied der Fachgruppe und der GI-Fellow, Herr Prof. Dr. Klaus Lenk anwesend und mit einem Festvortrag in die Feier eingebunden. 

Open Government: Verwaltungsinformatiker fordern mehr Transparenz und Beteiligung beim Regierungs- und Verwaltungshandeln

Bonn, 16. Oktober 2012 Die künftige Ausgestaltung eines offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns in Deutschland ist Thema eines Memorandums zu „Open Government“, das die Fachgruppe „Verwaltungsinformatik“ der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) herausgegeben hat. Dieses Handeln muss den Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Offenheit, Transparenz, Verantwortungsbewusstsein, Beteiligung, Zusammenarbeit, Kohärenz und (volks-)wirtschaftlicher Nutzen sind dazu wichtige Prämissen.

Bei „Open Government“ geht es unter anderem um einen grundlegenden Paradigmen- und Perspektivwechsel. Immer mehr Bürger fordern die Öffnung von Staat und Verwaltung ein. Sie wollen zeitnah über Entscheidungen und deren Konsequenzen informiert werden, sich in die Meinungsbildung einbringen und an der Umsetzung mitwirken. Gleichzeitig entfalten die Möglichkeiten offener Daten und offener Innovationen beachtliche Wirkung. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Chancen, Grenzen und Risiken von Projekten hilft, vorhandene Potenziale realistisch einzuschätzen, geeignete Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen und den künftigen Kurs überlegt zu bestimmen.

„Um diesen Mehrwert voll auszuschöpfen, ist es wichtig zu beachten, dass Open Government weitaus mehr als nur Open Government Data ist“, sagte Jörn von Lucke, Sprecher der Fachgruppe Verwaltungsinformatik, Professor an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen und Koordinator des Memorandums. „In der Debatte zu Open Government geht es um das Verständnis von Öffnung: Mit welchen eigenen Schwerpunkten wollen wir als Gesellschaft, Politik und Verwaltung diese Öffnung aktiv gestalten.“

In der kommenden Woche werden sich Bund und Länder auf der Sitzung des IT-Planungsrats mit ihrem künftigen Verständnis eines offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns beschäftigen. Das Memorandum der Fachgruppe Verwaltungsinformatik wird dem IT-Planungsrat als Diskussionsgrundlage vorgelegt.

„Wir stehen am Anfang einer langen Debatte. Die Beiträge der Fachgruppe sollen dem IT-Planungsrat vor allem Orientierung über die vielen offenen Fragestellungen in Wissenschaft und Verwaltungspraxis geben.“, so Jörn von Lucke.

Memorandum zum Download: http://fb-rvi.gi.de/fileadmin/gliederungen/fg-vi/FGVI-121016-GI-PositionspapierOpenGovernment.pdf

Memorandum in English: http://fb-rvi.gi.de/fileadmin/gliederungen/fg-vi/FGVI-121016-GI-PositionpaperOpenGovernment.pdf

Informatik 2013

Die FG VI wird auf der Informatik 2013 in Koblenz mehrere Workshops anbieten. Unter Federführung von Prof. Dr. Konrad Walser (Berner Fachhochschule) und Mitwirkung von Frau Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) wird ein Workshop zum Thema BPM in der Öffentlichen Verwaltung angeboten (CfP).

Dr. Peter Parycek (Donau-Universität Krems), Prof. Dr. Ina Schieferdecker (Fraunhofer Fokus Berlin), Prof. Dr. Joern von Lucke (Zeppelin Universität Friedrichshafen) und Prof. Marianne Fraefel (Berner Fachhochschule) bieten einen Workshopvorschlag zum Thema "Open Government Data Standards in DACH Staaten" an.

BPM@ÖV 2013 gut gestartet - 2014 vormerken!

Am 21. und 22. März 2013 fand an der Berner Fachhochschule die BPM@ÖV2013 mit einem Konferenztag und einem Anwendertag zum Thema Geschäftsprozessmanagement in der Öffentlichen Verwaltung. Hier war die Fachgruppe Verwaltungsinformatik als wissenschaftlicher Partner beteiligt. Es zeigten sich noch große organisatorische Hürden für ein integriertes, umfassendes und strategisch verstandenes Geschäftsprozessmanagement. Lehrreich und beispielhaft waren insbesondere die Referate der EU zu den Interoperabilitätsbestrebungen u.a. mit Prozessfokus sowie zu Reorganisationspotenzialen mittels Prozessmanagement in der EU-Verwaltung. Die präsentierten Resultate der eCH-Arbeitsgruppen zeigen, dass einige Intentionen zu einem integrierten Geschäftsprozessmanagement gegenwärtig zu konvergieren beginnen, etwa im Bereich des Austauschs einer nationalen Prozessaustauschplattform in der Schweiz. Es ist geplant, die Konferenz und die Zusammenarbeit im Jahr 2014 am 9./10. April zu wiederholen.

 

Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken

Der Workshop Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken ist mittlerweile ein traditionelles Angebot der Fachgruppe Verwaltungsinformatik. Er fand im Rahmen des von den Universitäten Salzburg und Wien ausgerichteten Internationalen Rechtsinformatik Symposions (IRIS) am Freitag, den 22.  Februar 2013 in Salzburg statt. Insgesamt gab es 9 Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, die von den Leitungsgremiumsmitgliedern Dagmar Lück-Schneider und Irene Krebs moderiert wurden.

 

Prof. Lenk erhielt Verdienstkreuz erster Klasse

Ende Juni 2012 erhielt der Verwaltungswissenschaftler Klaus Lenk, verdientes Ehrenmitglied unserer Fachgruppe, für seine  überragenden wissenschaftlichen Verdienste und sein beständiges Engagement zur Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis das Verdienstkreuz 1. Klasse durch den Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich überreicht (vgl. unter: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2012/ohneMarginalspalte/07/orden-lenk.html)

 

Positionspapier zum Nationalen E-Government Kompetenzzentrum

Bisher haben der Fachbereich Informatik in Recht und Öffentlicher Verwaltung sowie die Fachgruppe Verwaltungsinformatik die Diskussion um ein nationales E-Government Kompetenzzentrum nur aus der Ferne verfolgt. Mit unserem Positions­papier zur weiteren Stärkung von Lehre und Forschung durch ein nationales E-Government Kompetenzzentrum unterstützen wir die Kieler Erklärung vom Mai 2011. Auf Grundlage unseres Memorandums E-Government (2000) und unseres E-Government Forschungsplans (2005) haben wir jedoch eigene Vorstellungen zu einem nationalen E-Government Kompetenzzentrum entwickelt, die als Be­reicherung für das „gleich­zeitige und gemeinsame Engagement von Wirtschaft, Wissen­schaft und Verwaltung“ verstanden werden sollten.

Positions­papier zur weiteren Stärkung von Lehre und Forschung durch ein nationales E-Government Kompetenzzentrum

Prof. Reinermann zum GI-Fellow ausgezeichnet

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zeichnet jedes Jahr einige wenige ihrer Mitglieder als Fellows aus, die sich über viele - in der Regel mehr als 15 Jahre - in der Informatik profiliert haben: durch herausragende wissenschaftliche bzw. technische Beiträge zur Informatik und durch ein besonderes Engagement für die Ziele der Gesellschaft für Informatik.

Mit Heinrich Reinermann ehrt die GI 2011 einen engagierten Wissenschaftler und Vordenker auf dem Gebiet des E-Government. Er gilt als Nestor und Gründer der Speyerer Verwaltungsinformatik. In Speyer bot Heinrich Reinermann Fortbildungsseminare für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes an, um diesen die Chancen der neuen Büro- und Informationstechnik nahe zu bringen, und schlug so eine Brücke zwischen Verwaltungswissenschaften und Informatik.

In der GI hat sich Heinrich Reinermann als Sprecher des Fachbereichs „Informatik in Recht und öffentlicher Verwaltung engagiert und dort im Jahr 2000 das Memorandum „Neue Chancen für eine virtuelle Verwaltung“ mitverfasst, das der öffentlichen Verwaltung einen grundlegen Modernisierungsschub gegeben hat. Seit Oktober 2011 ist er auch Ehrenmitglied der Fachgruppe Verwaltungsinformatik.

Fachgruppe trauert um Emil Dollenbacher

Am 29. Oktober 2011 verstarb Emil Dollenbacher. Er hat von den Siebziger bis in die Neunziger Jahre sehr aktiv in der Community des GI Fachbereiches Informatik in Recht und Verwaltung und des GI Fachausschusses Verwaltungsinformatik mitgewirkt.

Memorandum zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie

Der Fachausschuss Verwaltungsinformatik nimmt 2008 in einem Memorandum (Kurzfassung als PDF, Langfassung als PDF) zur Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in Deutschland Stellung. Die EU-Dienstleistungsrichtlinie stellt Anforderungen an die öffentliche Verwaltung, denen angemessen durch grundlegend veränderte Organisationsstrukturen begegnet werden muss. Das Memorandum zeigt in acht Kapiteln zu einzelnen Aspekten der Umsetzung jeweils Visionen, Handlungsbedarfe, Lösungsansätze und Forschungsbedarfe auf.

E-Government Forschungsplan

Der Fachausschuss Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat 2005 den "E-Government-Forschungsplan: Handlungsfelder für eine neue Strategie in Deutschland" veröffentlicht. Mit diesem Dokument soll dem Thema „Informationstechnologie und staatlicher Wandel“ die nötige Aufmerksamkeit verschafft werden, um den längst fälligen wissenschaftlichen Diskurs über die Zukunft der Verwaltungsinformatik auf einem angemessenen Niveau in Gang zu setzen und um der praktischen Forschung und Entwicklung endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Zugleich soll es als Vorlage für die strategische und programmatische Ausrichtung der E-Government Forschung für Deutschland, Österreich und die Schweiz dienen. Ausgehend von den Potenzialen der Informationstechnologie werden Forschungsfelder für die Neugestaltung von Staat und Verwaltung sowie Maßnahmen zur Forschungsförderung aufgezeigt. Dazu werden Ziele einer Optimierung des Staates durch E-Government beschrieben, die wesentlichen technischen und organisatorischen Entwicklungen skizziert sowie die großen Hindernisse und Schwierigkeiten auf diesem Wege dargestellt. Hieraus werden fünf exemplarische Forschungsfelder abgeleitet, die für den zukünftigen praktischen Erfolg von E-Government von zentraler Bedeutung sind. Zugleich werden die notwendigen Forschungsaufgaben für ein nationales Forschungsprogramm diskutiert, das als Ergänzung zur europäischen Forschung zu sehen ist. In seiner praktischen Ausgestaltung wird mit gezielten Maßnahmen eine Stärkung der Standortqualität Deutschlands, Österreichs und der Schweiz angestrebt.

Memorandum: Electronic Government als Schlüssel zur Modernisierung von Staat und Verwaltung

Ziel des Memorandums "Electronic Government als Schlüssel zur Modernisierung von Staat und Verwaltung" des damaligen Fachausschuss Verwaltungsinformatik aus dem Jahr 2000 ist es, veränderte Anforderungen an Staat und Verwaltung aufzuzeigen und anzugeben, was heute unmittelbar getan werden muss, um etwa bis zum Jahre 2010 einen Zustand zu erreichen, in dem Electronic Government das Alltagshandeln der Verwaltung und die demokratische Politik durchdringt. Mit der Schlüssel-Innovation "Electronic Government" sollen für den öffentlichen Sektor gangbare Wege der Innovation aufgezeigt werden. Sie müssen die Realitäten der Lage in Europa und besonders in Deutschland mit seiner kontinentaleuropäischen Verwaltungstradition und verfassungsmäßigen Verankerung einer sich immer stärker entfaltenden Demokratie in Rechnung stellen. Das deutsche Verwaltungssystem hat in der Vergangenheit in der Welt einen hervorragenden Ruf erworben, der aktiv verteidigt werden muss.

Weitere Nachrichten zur Arbeit der Fachgruppe finden Sie auf den Seiten des Fachbereichs Informatik in Recht und öffentlicher Verwaltung.